Wissembourg



Reisedatum:  Sonntag, 17.04.2022

 

An- und Abreise:  per Bahn

 

Vor Ort:  Zu Fuß


Mit der Bahn ohne Umsteigen von Worms nach Frankreich? Das klingt zunächst verwegen, ist aber zumindest für drei Sonntage im April tatsächlich möglich. Der sogenannte "Elsass-Express" - ein sonn- und feiertäglicher Ausflugszug von Mainz nach Wissembourg - verkehrt in diesem Zeitraum baustellenbedingt nicht über Alzey und Monsheim, sondern über Worms und Ludwigshafen und von dort weiter über Neustadt und Landau über die Grenze. Diese zufällige Entdeckung nutzte ich am Ostersonntag für einen kleinen Trip nach Wissembourg.

 

Wissembourg (deutsch: Weißenburg) ist eine wunderschöne Kleinstadt im Elsass, nur wenige Kilometer hinter der deutsch-französischen Grenze. Früher sogar freie Reichsstadt, hat Wissembourg eine reiche Geschichte, von der man noch einiges besichtigen kann. Von der mittelalterlichen Stadtmauer sind noch einige Teile erhalten und teilweise sogar begehbar. Es gibt historische Gebäude aus vielen Baustilen, angefangen von der Romanik bis zu Gotik und Barock. Wahrzeichen der Stadt ist die - im Verhältnis zur Größe der Stadt - riesige Abteikirche St. Peter und Paul. Die Lauter durchfließt - teilweise als Kanal - den Ort, und es gibt mehrere schöne Parkanlagen entlang des Flusses. Daneben alte Fachwerkhäuser, enge Gassen, eine längere Einkaufsstraße mit Feinkostgeschäften, Restaurants usw. usw. Alles wirklich sehr gemütlich und idyllisch!

 

Mit dieser kurzen Beschreibung der Stadt habe ich im Prinzip schon alles zu meinem kurzen Besuch gesagt. Gesundheitlich nicht ganz fit (böse Männergrippe!!) war ich insgesamt nur zwei Stunden in Wissembourg und bin einfach nur kreuz und quer durch die Stadt geschlendert. Das Wetter war ganz hervorragend, und ich konnte die Zeit wirklich genießen. Wer mal spontan "ins Ausland" will und eine gemütliche kleine Stadt sucht, dem kann ich Wissembourg nur empfehlen!