Koblenz



Reisedatum:  Sonntag, 20.09.2020

 

An- und Abreise:  Auto

 

Vor Ort:  Zu Fuß


(geschrieben am 10.12.2020)

Trotz lediglich 120 km Entfernung zur Heimat kannte ich von Koblenz bislang nur das Stadion Oberwerth. Die Rückreise von Andernach bot sich für einen Besuch dann aber sehr gut an.

 

Ich parkte in der Nähe des Theaters und wollte von dort runter an den Rhein, zum Deutschen Eck und dann irgendwie durch die Stadt laufen - also wie immer bestens geplant :-)

 

Das Rheinufer in Koblenz ist sehr breit angelegt, mit viel Platz für Imbissbuden aller Art und sonstiger Geschäfte, es fehlen natürlich auch nicht die Schiffsanlegestellen. Vorbei am moumentalen Preußischen Regierungsgebäude erreicht man bald die Seilbahn hinauf zur Festung Ehrenbreitstein auf der anderen Rheinseite. Die Warteschlange vor der Seilbahn war mir jedoch deutlich zu lang. Also weiter am Rhein entlang bis zum Deutschen Eck. Das Deutsche Eck ist ein typischer "Da-muss-man-mal-gewesen-sein-Ort", und das kolossale Reiterstandbild von Kaiser Wilhelm I. ist natürlich schon beeindruckend. Auf tiefere geschichtliche Ausführungen mag ich an dieser Stelle aber verzichten. Ums Eck herum - also jetzt entlang der Mosel - führt der Weg wieder in Richtung Stadtzentrum. Vorbei an vielen Ausflugsschiffen bin ich dann über die Balduinsbrücke ans andere Ufer. Grund war das riesige Wandgemälde "Das Mädchen" (siehe die Bildergalerie unten). Zurück auf der anderen Seite bin ich anschließend ziemlich ziellos durch die (Alt-)stadt gelaufen, durch diverse Gassen, über diverse Plätze, vorbei an diversen Kirchen. Allerdings war ich nicht besonders fit, vielleicht sind mir daher recht wenige Eindrücke im Gedächtnis geblieben. Vorbei an der Basilika St. Kastor erreichte ich dann wieder den Rhein und von dort dann auf dem gleichen Weg wie zu Beginn wieder zurück an mein Auto.