Duisburg



Reisedatum:  Samstag, 01.05.2021

 

An- und Abreise:  per Bahn

 

Vor Ort:  Zu Fuß


Das Reiseziel Duisburg wurde wie immer spontan gewählt; der ursprüngliche Plan, nach Berlin zu fahren, wurde mit Blick auf das Datum zurecht als wahnsinnig verworfen. Natürlich gab es auch in Duisburg Kundgebungen anlässlich des Tages der Arbeit, allerdings im kleinen Rahmen und soweit ich es mitbekommen habe auch völlig gewaltfrei. Die Anreise erfolgte über Frankfurt und die Schnellfahrstrecke nach Köln. Der Marsch entlang des Chiemseeufers steckte noch ziemlich in den Knochen, und daher war klar, dass es nur eine kleinere Runde durch Duisburg geben würde. Über den Bahnhofsvorplatz (direkt darunter läuft übrigens die A59) ging es zunächst in die breite Fußgängerzone, die in ihrem unteren Teil den seltsamen Namen "Kuhstraße" trägt. Baulich gibt es hier nichts wirklich erwähnenswertes, abgesehen von einigen Kunstwerken (siehe auch die Bilder). Nach einiger Zeit erreichte ich den Duisburger Innenhafen auf Höhe der Schwanentorbrücke. Der Innenhafen ist in den letzten Jahrzehnten wie andernorts auch postindustriell umgebaut worden, d.h. moderne Büro- und Veranstaltungsgebäude anstelle von Silos, Schiffsanlegern und Bahngleisen. Ist immer Geschmackssache, aber im Wesentlichen scheint es hier gut gelungen zu sein. Es ging dann etwas kreuz und quer am Ufer entlang und bald zurück Richtung Innenstadt. Ich erreichte den alten Marktplatz mit dem baulichen Wahrzeichen Duisburgs, der spätgotischen Salvatorkirche. Ungewöhnlich hier die Form des Kirchturms durch den seit dem 2. Weltkrieg zerstörten und nicht wieder aufgebauten Turmhelms. Anschließend bin ich dann tatsächlich auch schon wieder an den Bahnhof gelaufen, wo es vor der Heimfahrt - immerhin ist man im Ruhrgebiet - noch eine leckere Currywurst gab :-) Zwei Stunden reichen natürlich nicht aus, um sich einen aussagekräftigen Eindruck von einer Stadt zu machen, aber es gibt bestimmt interessantere Städte als Duisburg.