Ostsee



Zeitraum:  Samstag 27.06. bis Sonntag 05.07.2020

 

Unterkunft:  Rostock, Intercity-Hotel

 

An- und Abreise:  Auto

 

vor Ort:  zu Fuß, Auto, Bahn, Straßenbahn, Bus


(geschrieben am 24.+25.+26.12.2020)

Erneut bitte ich bestimmte Lücken im Bericht zu entschuldigen, aber es ist halt schon ein halbes Jahr her... Und bei einer Reise von über einer Woche sollte man vielleicht auch nicht zu ausufernde Texte schreiben.

 

Es gab viele gute Gründe, mal einen Urlaub an der Ostsee zu machen: 1. Ich war noch nie dort :-), 2. der Vergleich Nordsee - Ostsee, 3. MV war eines von drei Bundesländern, in dem ich bis dato noch nicht übernachtet hatte. Meine - grobe - Reiseplanung sah vor, Rostock zu erkunden, ebenso Stralsund und Wismar, dazu natürlich ein Tag am Strand, die Insel Rügen und was einem unterwegs noch so alles einfällt. Das Hotel war okay, zwar ohne Klimaanlage, aber die wurde angesichts der zumeist angenehmen Temperaturen zum Glück nicht zu sehr vermisst. Etwas ärgerlich, dass es keinen hoteleigenen Parkplatz gab.

 

Die Anreise (immerhin 730 km) verlief etwas holprig, da es auf der A7 einige Staus gab. Das Navi schickte mich vor Braunschweig auf die A38 und irgendwann dann ab auf die Landstraße. So bin ich einmal längs durch Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern gefahren, was letztlich aber sogar eher entspannend war. Größere Pläne für den Anreisetag hatte ich ohnehin nicht. So ging es nach dem Einchecken auch schon ziemlich direkt zum Abendessen zu einem allerdings eher enttäuschenden Griechen direkt gegenüber des Bahnhofs. Aus meinem Hotelzimmer entstand dann das einzige Foto des Tages.


Für den ersten richtigen Urlaubstag war die Erkundung von Rostock vorgesehen - eine Stadt, über die ich tatsächlich ungefähr nichts wusste. Eins vorab, was mir während der ganzen Reise - und auch längst nicht nur in Rostock - aufgefallen ist. Ich habe es davor und danach nirgends erlebt, dass die Anhänger des lokalen Fußballvereins sich überall derartig verewigt haben wie in Rostock und drumherum. Ungefähr jede/r Ampelmast, Stromkasten, Streugutkiste, Plakatwand usw. usw. war entweder blau-weiß-rot bemalt oder über und über mit Aufklebern des FC Hansa "verziert". Für einen Drittligaklub wirklich erstaunlich...

 

Der Weg vom Hauptbahnhof zur Innenstadt führt durch ein größeres Wohngebiet und die heute als Park genutzten Reste der mittelalterlichen Wallanlagen. An deren Ende bildet das Kröpeliner Tor quasi den Eingang zur Fußgängerzone. Mein Weg führte mich jedoch zunächst hinunter an den Stadthafen, dem man noch deutlich ansieht, dass seine gewerbliche Nutzung noch nicht so lange zurückliegt. Von hier ging es dann weiter in die breite Fußgängerzone mit ihren teils prächtigen Häusern zu beiden Seiten. Am neuen Markt steht die riesige Marienkirche, eine der drei großen Backsteinkirchen der Stadt. Die beiden anderen wollte ich mir natürlich auch ansehen, also weiter zur Nikolaikirche und zur Petrikirche an der nordöstlichen Ecke der Altstadt. Besonders die Petrikirche hat mich beeindruckt, vor allem der im Vergleich zum Kirchengebäude gewaltige Turmhelm. Nebenbei war ich - wie z.b. später in Flensburg - auch hier überrascht, wie teilweise steil es mitten in der Altstadt bergauf und bergab ging, zumindest für mich als nicht ganz so guten Fußgänger eine echte Herausforderung. Nach einem kurzen Abstecher zum anderen Ende des Stadthafens ging es dann zurück ins Zentrum. Vorbei an einem größeren Teil der erhaltenen mittelalterlichen Stadtmauer führte der Weg bis zum Steintor. Spätestens hier lässt mich meine Erinnerung böse im Stich. Da das nächste Foto dann eine Möwe in Warnemünde zeigt, vermute ich, dass ich weiter bis zum Hauptbahnhof gelaufen und von dort mit der S-Bahn (ja, Rostock hat eine S-Bahn!) nach Warnemünde gefahren bin. Hier bin ich dann scheinbar einmal rund um den Yachthafen gelaufen, und auch eine Fahrt mit der Hafenfähre kann ich mich erinnern. Vor allem war es aber inzwischen doch sehr warm geworden, und ich machte mich auf den Rückweg ins Hotel. Nach ausgiebiger Mittagsruhe bin ich mit dem Auto zum Stadthafen gefahren, wo es ein leckeres Essen im Steakhouse Rosmarin´o gab. Zum Abschluss des Tages dann noch eine kurze Verdauungsrunde bis zum Sonnenuntergang um kurz vor 22 Uhr (!)


Wie ich auf die Reihenfolge meiner Reiseziele gekommen bin, weiß ich nicht mehr genau. Vermutlich spielte die Verfügbarkeit der jeweils ausgewählten Restaurants eine Rolle, aber wie wir noch sehen werden, habe ich da in dieser Woche so einiges durcheinandergebracht...

Jedenfalls sollte es am Montag auf die Insel Rügen gehen, genauer zum berühmten Königsstuhl.

 

Der einfachste Weg war mit dem Regionalexpress von Rostock bis nach Sassnitz. Vom dortigen Bahnhof verkehrt ein Bus bis direkt vor das Nationalpark-Zentrum Königsstuhl. Die Fahrt von Sassnitz bis dorthin führt durch einen dichten Buchenwald, der zum Nationalpark Jasmund und auch zum UNESCO-Welterbe gehört. Dort angekommen, ging es zu Fuß nochmal einige Meter steil bergauf und über eine eher wacklige Treppe dann auf die Aussichtsplattform des Königsstuhls. Was soll ich sagen? Die Aussicht aus 120 Metern Höhe auf die Ostsee ist einfach überragend. Natürlich hatte ich auch Glück mit dem Wetter (siehe Fotos) und konnte daher den Eindruck voll genießen. Die Kreidefelsen rechts und links gaben ein tolles Bild ab, und ich war allein schon von der schieren Höhe fasziniert. Nach ausgiebigen Rundblicken war mein eigentlicher Plan, ein wenig durch den Wald zu wandern zu anderen Aussichtspunkten auf den Kreidefelsen. Leider hatte ich völlig unterschätzt, wie steil die Wanderwege hier waren und kam nach kurzer Besichtigung zu dem Ergebnis, dass mir das viel zu gefährlich war. Also mit dem Bus wieder zurück nach Sassnitz und zu Plan B: Stadt- und Hafenbesichtigung. Die Stadt selbst bietet jetzt keine besonderen Sehenswürdigkeiten, weshalb ich direkt den Fährhafen ansteuerte. Diesen erreicht man über eine verwegen ausschauende Hängebrücke - es geht hier insgesamt 30 Höhenmeter nach unten. Bis zur Jahrtausendwende gab es anstelle der Fußgängerbrücke übrigens eine solche für Autos, die von hier direkt auf die Fährschiffe Richtung Trelleborg und Klaipeda gelangen konnten. Ansonsten ist den Hafenanlagen noch deutlich die überwiegend gewerbliche Nutzung anzusehen, inklusive einiger Reste der umfangreichen Gleisanlagen des Bahnhofs Sassnitz Hafen. Nach einem größeren Rundgang samt verdienter Eispause ging es dann wieder hinauf in die Stadt und mit einigen kleinen Umwegen zum Bahnhof. Regionalexpress zurück nach Rostock und später zum Abendessen ins ausgezeichnete Borwin - Hafenrestaurant.


Am dritten vollen Reisetag ging es dann mit dem Zug nach Wismar. Wie bereits oben erwähnt, habe ich es nicht geschafft, meine Ausflüge mit den Restaurantreservierungen zu synchronisieren, so dass das Abendessen natürlich nicht in Wismar, sondern im knapp 100 km entfernten Dierhagen gebucht war. Aber wie dem auch sei...

 

Vom Wismarer Hauptbahnhof führte mich mein Weg entlang der Gleise der ehemaligen Hafenbahn in den wunderschönen Alten Hafen. Neben schönen alten Speichergebäuden liegen hier eine Menge restaurierter (Segel-)Schiffe, die teilweise auch für Hafenrundfahrten genutzt werden können. Im nebenan gelegenen Westhafen liegt als Wohnschiff genutzt die SuperStar Libra - das bislang größte Schiff, das ich aus der Nähe betrachtet habe. Vom Hafen führte mich mein Weg in die Altstadt, die ihren Titel Weltkulturerbe übrigens völlig verdient trägt. Jede Menge wunderschön restaurierter Häuser mit historischen Inschriften, viele Kirchen usw. - wirklich ein sehr sehenswerter Ort! Die Reihenfolge der gemachten Fotos verrät mir, dass ich zunächst die Heiligen-Geist-Kirche angesteuert habe. Von dort ging es weiter zur riesigen Georgenkirche, die als solche nicht mehr genutzt wird und daher im Innern eher "kahl" erscheint. Umso beeindruckender dafür der Blick auf die Stadt von der Aussichtsplattform auf dem unvollendeten Turm. Keine 150 Meter östlich der Georgenkirche steht die Ruine der Marienkirche. Vergleichbar - und ähnlich beeindruckend - ist die Marienkirche mit St. Nikolai in Hamburg, bei beiden ist nur der Kirchturm erhalten geblieben und das Kirchenschiff ist lediglich durch Mauerreste bzw. nachträglich errichtete Mauern sichtbar. Weiter ging es dann auf den - in Relation zur Größe der Stadt - doch sehr großen Marktplatz. Auch hier ringsherum wunderschöne alte Häuser und natürlich das große Rathaus. Durch die Fußgängerzone lief ich dann weiter nach Norden zur ebenfalls sehr schönen Nikolaikirche. Anschließend ging es am Mühlenbach entlang auch schon wieder zurück zum Bahnhof. Warum ich so zeitig wieder zurückgefahren bin, weiß ich nicht mehr, aber im Nachhinein stellte es sich als gute Entscheidung heraus. Ich kam nämlich - warum auch immer - auf die Idee, schon in Bad Doberan auszusteigen. Der Molli wurde zwar fotografiert, war aber für heute noch nicht das Ziel. Stattdessen bin ich durch den Ort gelaufen bis hinauf zum Kloster Doberan. Die Klosteranlage mit den vielen erhaltenen Gebäuden und mit dem Doberaner Münster als Mittelpunkt ist wirklich sehenswert und lohnt auch einen größeren Umweg. Bin froh, dass ich ihn gemacht habe. Danach ging es mit dem Zug zurück nach Rostock und mit dem Auto nach Dierhagen. Ziel war die Ostseelounge, zu der jedes weitere Wort überflüssig ist :-)


Um es vorweg zu nehmen: Der Mittwoch war mein persönlicher Höhepunkt der Woche! Heute war die Fahrt mit dem Molli angesagt. Also zunächst mit dem Zug nach Bad Doberan, und dann Umstieg in die Schmalspurbahn. Der Molli ist übrigens keine Museumsbahn, sondern verkehrt täglich als ganz normaler Teil des ÖPNV. Besonders spannend ist natürlich die Fahrt durch Bad Doberan, mitten durch die Fußgängerzone und teilweise nur ein paar Armlängen von den Häusern entfernt. Mein Plan sah ursprünglich vor, bis zur Endstation nach Kühlungsborn zu fahren, dort ein wenig am Strand zu spazieren und dann wieder zurückzufahren. Kühlungsborn hat eine riesige Strandpromenade, die ich einmal komplett von West nach Ost entlanggelaufen bin. Ein Highlight ist hier die 240 Meter lange Seebrücke, an deren Spitze man wirklich mitten in der Ostsee steht und sich - je nach Wetterlage - auch ordentlich durchpusten lassen kann. Vorbei am Jachthafen war ich am östlichen Ende von Kühlungsborn angekommen und stand vor der Frage: Weiterlaufen oder den Zug nehmen? Zum Glück gaben mir meine Füße die richtige Antwort, und ich marschierte weiter die Küste entlang. Östlich der Strandpromenade schließt sich eine Steilküste an, so dass man an Land zunächst einige Meter bergauf läuft. Entschädigt wird man dafür mit einer wirklich tollen Aussicht auf die Ostsee. Der Weg verläuft mehrere Kilometer durch einen schmalen waldartigen Streifen, der zwischendrin mehrfach von Aussichtspunkten oder steilen Fußwegen hinunter zum Kiesstrand unterbrochen wird. Etwa einen Kilometer vor Heiligendamm folgt dann auf einmal ein dichter Wald, in dem es nur noch zum Teil sehr steile Trampelpfade gibt. Mutig/leichtsinnig wie ich bin, folgte ich diesen Pfaden und wurde dafür belohnt; Mitten im Wald gibt es immer wieder Lücken an der Kante der Steilküste mit einer wirklich grandiosen Aussicht. Die Fotos können es nur ansatzweise wiedergeben, wie toll die Landschaft hier ist. Auf einem perfekt an der Kante platzierten Baumstamm habe ich fast eine halbe Stunde gesessen und einfach nur die Ruhe genossen. Weiter ging es dann nach Heiligendamm, das ja im Prinzip nur ein Stadtteil von Bad Doberan ist. Sehenswert hier natürlich das Grand Hotel und die Strandpromenade. Reichlich geschlaucht vom langen Weg war ich allerdings froh, hier dann wieder den Zug nach Bad Doberan besteigen zu können. Abends ging es dann - mitten in einem überraschenden Regenguss - nach Warnemünde ins hervorragende Restaurant Zum Stromer.


Nach den Strapazen der letzten Tage war Erholung dringend nötig - höchste Zeit also für einen Strandkorbtag. Hierfür ausgesucht hatte ich - bitte fragt nicht warum - das Ostseebad Prerow. Ich fand dort einen wunderschönen Sandstrand vor, an dem es sich trotz nicht ganz so schönen Wetters, prima aushalten ließ. Spannend fand ich auch hier den landschaftlichen Unterschied zur Nordsee: Direkt hinter dem Strand begann ein kleines Waldstück, das ich auf dem Rückweg zum Auto mit einigen Umwegen durchquerte. An der Nordsee hat man ja dagegen immer nur plattes Land und Wiesen - wirklich ein himmelweiter Unterschied. Wenn man mich jetzt fragt, wo es mir besser gefällt, kann ich das mit einem ganz eindeutigen "Ich weiß es nicht" beantworten :-) Wie schon erwähnt, gehört die Reiseplanung nicht zu meinen Kernkompetenzen, so dass ich zum Abendessen wieder nach Wismar fahren musste, waren ja auch nur 120 km... Zur Krönung regnete es dort wie aus Eimern, und ich blieb noch eine geschlagene halbe Stunde im Auto sitzen, bevor ich mich - dennoch ordentlich nass werdend - zur Lokalität aufmachte. Lohn für die ganze Mühe war dann aber ein exzellentes Menü im Restaurant Frische Grube.


Gut erholt ging es am Freitag dann mit dem Zug nach Stralsund. Ebenfalls eine sehr schöne Stadt, besonders interessant durch die Lage direkt am Strelasund mit den dazwischen liegenden Teichen, die aus der Altstadt quasi eine Insel machen. Vom Hauptbahnhof ging es über den Tribseer Damm auf die "Altstadtinsel" und dort zunächst am Knieperteich entlang. Einige Meter dahinter geht es dann auch bereits hinunter zum Hafen. Auch dem Hafen von Stralsund sieht man an, dass vor nicht allzu vielen Jahren hier noch fleißig gehandelt und gearbeitet wurde, inzwischen ist die Nutzung jedoch fast ausschließlich touristisch. Für Touristen interessant ist die Gorch Fock (I), die hier als Musemsschiff liegt. Ich bin dann scheinbar bis zum südlichen Ende des Hafens gelaufen und von dort wieder zurück in die Altstadt, die ich dann beim Heilgeisthospital erreichte. Durch einige verwinkelte Gassen - aus meiner Sicht nicht ganz so schön wie in Wismar, da weniger restauriert und gepflegt - ging es weiter nach Norden bis an das Kniepertor. Dass durch dieses Tor mal die Straßenbahn fuhr, kann man sich bei der heutigen Ansicht fast nicht mehr vorstellen. Bauliches Highlight von Stralsund ist der Alte Markt, an dem u. a. das Alte Rathaus mit seiner wunderschönen Schaufassade liegt. Direkt daneben die riesige Nikolaikirche mit ihrer reichen Innenausstattung. Durch einige verwinkelte Gassen gelangte ich dann zur Jakobikirche, in der allerdings gerade eine Hochzeit stattfand und die daher nicht zugänglich war. Also weiter zur dritten großen Hauptkirche von Stralsund, St.-Marien. Ebenfalls ein gewaltiger Backsteinbau, war sie im 16. Jahrhundert wohl einige Zeit sogar das höchste Gebäude der Welt. Der Rundgang durch die Altstadt war damit geschafft, aber da die Füße es noch hergaben, ging es weiter einmal rund um den Kleinen Frankenteich und dann zurück zum Bahnhof. Wiederum ein schöner Tag, leider mit einem abendlichen Totalausfall beim Essen...


Der letzte volle Tag in Rostock wurde dann zu ausgiebigen Fahrten mit der Straßenbahn genutzt. Mit Ausnahme der baubedingt gesperrten Strecke vom Hauptbahnhof in die Innenstadt bin ich nach meiner Erinnerung alle Linien einmal abgefahren. Zwischendrin gab es dann immer ein paar kleine Fußmärsche, ich war u. a. auf dem Hauptfriedhof, in Lichtenhagen und Dierkow. Dabei sind eher sporadisch noch einige Bilder entstanden. Aber der Tag diente nach den Anstrengungen der Woche eher der Erholung denn der Erkundung. Das letzte - und ganz hervorragende - Abendessen des Urlaubs gab es dann im wunderschönen Gewölbekeller der Altstädter Stuben. Zum Abschluss bin ich dann nochmal an den Stadthafen gefahren und ließ mit Blick aufs Wasser die Woche an der Ostsee Revue passieren. Alles in allem war es ein großartiger Urlaub mit vielen bleibenden Eindrücken. Bin gerne dort gewesen!


Vom Abreisetag gibt es eigentlich nichts zu berichten. Heimfahrt dann über Hamburg und die A7, bin nach meiner Erinnerung ganz gut durchgekommen.